Selbstgespräch dritte Person

Selbstgespräch in der dritten Person: Titelfolie, Gedankenkreisen vor dem Vorstellungsgespräch.

Shortheaven · 2026-11-05

Selbstgespräch in der dritten Person: Warum es Abstand schaffen kann, wenn du dich mit deinem Namen ansprichst.

Kross und sein Team ließen Teilnehmende 2014 vor einer Rede über sich nachdenken, die einen mit „ich“, die anderen mit dem eigenen Namen oder mit „du“. Verglichen wurden die Gruppen: Wer sich nicht mit „ich“ ansprach, hielt die Rede laut unabhängigen Beurteilern besser und zeigte weniger Stress.

Die Autoren deuten das als Selbstdistanz: Du betrachtest dich ein Stück weit wie einen anderen Menschen und bekommst etwas Abstand zum Druck.

Das waren kurze Laborübungen. Ob es bei großem Druck im Alltag genauso hilft, zeigt die Studie nicht. Ersetzt keine professionelle Beratung.

Schick das jemandem, der morgen ein Vorstellungsgespräch hat und vorher kaum schlafen kann.

Quelle: Kross, E., Bruehlman-Senecal, E., Park, J., Burson, A., Dougherty, A., Shablack, H., Bremner, R., Moser, J., & Ayduk, O. (2014). Self-talk as a regulatory mechanism: How you do it matters. Journal of Personality and Social Psychology, 106(2), 304–324. doi:10.1037/a0035173

Texte mit KI-Unterstützung erstellt. Sprecherstimme und Bild KI-generiert.

Musik: „Easy Lemon“ von Kevin MacLeod (incompetech.com), lizenziert unter CC BY 4.0 (creativecommons.org/licenses/by/4.0)

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