Shortheaven · 2026-11-01
Sympathie-Lücke nach Gesprächen: Warum dich dein Gegenüber im Schnitt mehr mochte, als du danach denkst.
Boothby, Cooney, Sandstrom und Clark ließen 2018 in mehreren Studien Menschen miteinander sprechen, unter anderem einander unbekannte im Labor. Danach schätzten alle ein, wie sehr sie ihr Gegenüber mochten und wie sehr das Gegenüber sie mochte. Auch Erstsemester, die im Wohnheim neue Mitbewohner kennenlernten, unterschätzten noch Monate später, wie sehr die anderen sie mochten.
Im Schnitt unterschätzten die Teilnehmenden, wie sehr die andere Person sie mochte. Im Englischen heißt das „liking gap“.
Eine mögliche Deutung, die nicht das Ergebnis der Studie ist: Wir beurteilen unser eigenes Gesprächsverhalten oft strenger als andere es tun. Die Daten sind Selbstangaben und zeigen ein Muster im Schnitt, keine Garantie für dein nächstes Gespräch.
Schick das jemandem, der nach dem ersten Treffen mit neuen Leuten grübelt, ob er peinlich war.
Quelle: Boothby, E. J., Cooney, G., Sandstrom, G. M., & Clark, M. S. (2018). The liking gap in conversations: Do people like us more than we think? Psychological Science, 29(11), 1742–1756. doi:10.1177/0956797618783714
Texte mit KI-Unterstützung erstellt. Sprecherstimme und Bild KI-generiert.
Musik: „Dreamer“ von Kevin MacLeod (incompetech.com), lizenziert unter CC BY 4.0 (creativecommons.org/licenses/by/4.0)
Mehr Studien und Mythen-Checks: @denkbeleg
Texte mit KI-Unterstützung erstellt. Sprecherstimme und Bild KI-generiert. Ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Beratung. Wie wir arbeiten
Mehr dazu
- Alle Selbsttests aus der Forschung
- Im Buch: „Das laute Nichts“
- Mehr Videos: Shortheaven und denkbeleg
